Rad-Leistungs-Rechner
Watt/kg berechnen und einordnen
3.29 W/kg
Moderate (Hobbyathlet)
Trainingszonen
Warum Watt pro Kilogramm?
Wer mehr wiegt, muss mehr Leistung aufbringen, um gleich schnell bergauf zu fahren. Watt allein sagen deshalb wenig — erst im Verhältnis zum Körpergewicht werden Fahrer vergleichbar.
Der Rechner teilt deine Leistung durch dein Gewicht und ordnet das Ergebnis ein, von Einsteiger bis Weltklasse.
So wird gerechnet
Watt pro Kilogramm = Leistung in Watt / Körpergewicht in kg. Ist die eingegebene Leistung nicht deine FTP, sondern ein 20-Minuten-Wert, schätzt der Rechner die FTP zusätzlich mit × 0.95.
Am Berg zählt nicht die absolute Leistung, sondern was jedes Kilo Körpergewicht bewegt — deshalb ist W/kg die Zahl, mit der sich Fahrer unterschiedlicher Statur vergleichen lassen.
Beispiel: 230 W FTP bei 70 kg. 230 / 70 = 3.29 W/kg — im Rechner die Kategorie «Moderate», also solides Hobbyniveau.
Die Einordnung: ab 3.2 W/kg Moderate, ab 4.0 Good, ab 5.0 Very Good, ab 5.6 Excellent, ab 6.4 World Class. Die Stufen sind an Rennkategorien angelehnt und gelten für eine FTP über 60 Minuten.
Wer W/kg berechnen will, wiegt sich morgens nüchtern — 2 kg Unterschied verschieben den Wert bei 230 W um fast 0.1 W/kg.
Wann die Zahl zählt
Am Berg entscheidet Watt pro Kilogramm fast alles. In der Ebene und im Zeitfahren zählen dagegen die absoluten Watt mehr, weil dort der Luftwiderstand dominiert.
Ein schwerer Fahrer kann also in der Ebene schneller und am Anstieg langsamer sein als ein leichter — bei identischer Einordnung hier.
Häufige Fragen
- Welchen Wattwert soll ich eingeben?
- Am aussagekräftigsten ist deine FTP, also die Leistung über etwa eine Stunde. Kurzzeitwerte aus einem Sprint ergeben eine Zahl, die nichts über Ausdauer sagt.
- Ist abnehmen der schnellere Weg zu mehr Watt pro Kilo?
- Rechnerisch ja, praktisch selten. Wer zu stark abnimmt, verliert Leistung mit und wird insgesamt langsamer.
- Warum schaffe ich die Werte der Profis nicht?
- Weil dort Jahrzehnte Training, Genetik und Vollzeitbeschäftigung zusammenkommen. Der Vergleich lohnt eher mit deinem eigenen Wert von vor einem Jahr.